DHM Prüfsysteme

wurde 1997 von Herrn Dr. Harald Müller nach Abschluss seines Studiums der Physik an der Technischen Universität Clausthal gegründet. In den ersten Jahren wurden elektronische Mess- und Prüfsysteme für andere Unternehmen in verschiedenen Branchen entwickelt und gefertigt. Im laufe der Jahre konzentrierte sich das Geschäft auf Regler für Betriebsfestigkeitsprüfungen. Heute vervollständigen eine eigene Software, Konstruktion und Fertigung das Produktspektrum, so dass DHM als Hersteller kompletter Prüfsysteme für Betriebsfestigkeitsprüfungen tätig ist. Diese kommen bei vielen namhaften Herstellen und Zuliefern der Automobil-, Fahrrad- und Medizintechnik sowie des allgemeinen Maschinenbaus und der Luft- und Raumfahrt bei der Erprobung von Bauteilen zum Einsatz.

Die Entwicklung der Elektronik, Firmware und Software erfolgt hausintern. Ebenso wie die Konstruktion und zum überwiegenden Teil auch die Fertigung der Prüfstände. Da kein Prüfsystem dem anderen gleicht, kann durch die hohe Fertigungstiefe auf die individuellen Anforderungen des Auftraggebers eingegangen und eine kundenspezifische Lösung zumeist schnell angeboten und realisiert werden. Da zunehmend auch größere Prüfsysteme angefragt wurden erfolgte im Jahr 2012 der Umzug in ein neues Gebäude mit Fertigungshalle im Industriegebiet Dorotheer Zechenhaus.

Um die Haltbarkeit von Bauteilen zu ermitteln, werden diese schwingend belastet. Dies erfolgt im einfachsten Fall mit einem sinusförmigen Verlauf der aufgebrachten Kraft. Realitätsnäher - aber auch wesentlich schwieriger umzusetzen - sind Versuche mit realen Kraftverläufen aus Messfahrten. Zumeist werden diese sogenannten „Nachfahrversuche“ mit mehreren Aktuatoren durchgeführt, die alle gleichzeitig auf das Bauteil einwirken. Heute kann DHM für all diese Versuche entsprechende Prüfsysteme aus eigener Fertigung anbieten. Die hierfür notwendigen sehr speziellen Regelalgorithmen wurde unter anderem in einer Kooperation mit der TU Clausthal entwickelt.

In der Vergangenheit wurden vorwiegend hydraulische Aktuatoren eingesetzt, bzw. für einfache Prüfungen pneumatische. Zunehmend zeichnet sich der Wunsch ab, diese – sofern möglich – durch elektrische zu ersetzen. Dies hat neben geringen Anschaffungs- und Wartungskosten auch einen ökologischen Hintergrund. Zum einen muss kein Öl mehr entsorgt werden und zum anderen ist die direkte Umwandlung von Energie in Bewegung wesentlich (ca. Faktor 10) effizienter, als den Umweg über ein Hydraulikaggregat zu nehmen. Auch hier bietet DHM seit ein / zwei Jahren entsprechende Lösungen an.